Endlich für Millionen von Frauen…

Neuromodulation – die individuell angepasste und diskrete Therapie bei überaktiver Blase

Die überaktive Blase ist hauptsächlich Frauensache

In Österreich sind etwa 800.000 Menschen von einer überaktiven Blase (ÜAB oder engl.: Overactive Bladder, OAB) betroffen, vornehmlich mehr Frauen als Männer. Weltweit leiden 17% aller Frauen unter einer überaktiven Blase, besonders im Alter zwischen 30 und 50 Jahren.

Bei einer überaktiven Blase (Reizblase, Urethralsyndrom) ist die Funktion der Harnblase gestört. Patienten verspüren wesentlich öfter Harndrang, als körperlich nötig wäre. In den meisten Fällen lassen sich keine eindeutigen Gründe dafür finden. Bestimmte Umstände wie beispielsweise Stress, Sorgen, kalte Füße oder das Geräusch von rauschendem Wasser können bei einer ÜAB den Harndrang auslösen und unbeherrschbar machen. Die vielfältigen Auslöser des imperativen Harndrangs nehmen meist im Laufe der Zeit zu und führen so zu einer stetig sinkenden Lebensqualität der Betroffenen.

Eine neue Behandlungsoption, die gemeinsam mit unserem Partner aus den USA entwickelt wird, kann effektiv helfen.

Neuromodulation: Innovativer Ansatz für effektive Therapie

Die Technologie von FemPulse entspricht dem Prinzip der Neuromodulation. Dabei werden bestimmte Nerven, welche die Funktion der Blase steuern, durch sanfte elektrische Impulse wieder in die richtige Balance gebracht, um die Symptome der überaktiven Blase abzuschwächen.

Bei der diskreten, individualisierten Therapie durch FemPulse kommt ein Vaginalring zur Anwendung, der über eine durchgehende Nutzungsdauer von mehr als 30 Tagen verfügt. Durch die benutzerfreundliche Anwendung kann der Ring selbst zuhause eingesetzt werden. Gesteuert wird dieser über eine einfach zu bedienende Schnittstelle, nämlich eine Smartphone-App. Patientinnen-spezifisch individuell steuerbare Elektroden ermöglichen eine individualisierte Behandlung, die speziell auf die Bedürfnisse der jeweiligen Patientin zugeschnitten ist.

Basisverfahren in den USA entwickelt

Hinter dem Verfahren von FemPulse steht ursächlich die Urogynäkologin Dr. Alexandra Haessler. Ihr Ziel ist es, eine für Patientinnen leistbare und möglichst benutzerfreundliche Anwendung zu entwickeln, die den Betroffenen das alltägliche Leben mit einer überaktiven Blase erleichtert. Auf Basis ihrer jahrelangen Erfahrungen aus der urogynäkologischen Praxis sowie ihres umfassenden Wissens rund um die neuroanatomischen und physiologischen Prinzipien gelang es der erfolgreichen Chirurgin Dr. Haessler die wirksame Therapie FemPulse zu entwickeln.

Die Fempulse GmbH setzt hier an und forscht laufend weiter. Damit wird das österreichische MedTec-Startup dem Ruf der Wiener Medizinschule gerecht.

Entwicklung FemPulse:

Wissenschaft

Neuromodulation arbeitet im Rahmen anerkannter Medizinischer Therapien mit Niederspannung und stimuliert dabei Nerven(gewebe). Dadurch werden die Nervenleitfähigkeit sowie Sensorik und damit auch die muskuläre Funktionalität angeregt und verbessert. Die FemPulse Technologie ist darauf spezialisiert, die neuroanatomische wie auch neurophysiologische Kontrolle der Blase nachhaltig zu verbessern.

Mission

FemPulse hat es sich zur Aufgabe gemacht, eine auf elektrischer Stimulation (Neuromodulation) beruhende, nicht-operative Behandlungsmethode für OAB und anverwandte Indikationen anzubieten.

Zulassung

FemPulse wird noch im 1. Halbjahr 2021 um Zulassung gemäß Europäischer Zulassungsbehörde EU 2017/745 ansuchen und ist zuversichtlich, über die dafür notwendigen Voraussetzungen sowohl was die Klinische Effektivität als auch die Regulatorik als Medizin-Technik Hersteller zu verfügen.